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Schulkoffer

Erkrankt ein Kind an Krebs so bedeutet dies für die gesamte Familie und das soziale Umfeld einen großen Schock. Ist das Kind bereits im schulpflichtigen Alter, so kommen zusätzlich zur Angst vor der Krankheit noch die Ängste, den Schulanschluss zu verpassen und von den KlassenkameradInnen isoliert zu werden. Damit das nicht passiert, wurde das Projekt „Schulkoffer“ von der OÖ. Kinder-Krebs-Hilfe ins Leben gerufen.

In Oberösterreich erhalten alle schulpflichtigen Kinder, die im Zuge ihrer onkologischen Erkrankung einen längeren Krankenhausaufenthalt über sich ergehen lassen müssen, Unterricht während ihres Krankenhausaufenthaltes. LehrerInnen der Heilstättenschule unterrichten die Kinder auf der Onkologie. Der Unterrichtsstoff wird mit den zuständigen LehrerInnen der Stammschule abgestimmt.
Wenn alle Beteiligten (Kind, Eltern, LehrerInnen der Stammschule, KlassenkameradInnen und deren Eltern) einverstanden sind, wird ein Besuchstermin in der Klasse des erkrankten Kindes vereinbart. Ziel dieses Schulbesuches ist es, die SchulkollegInnen über die Krankheit und deren Folgen zu informieren und Fragen zu beantworten. Sehr oft wollen die KollegInnen wissen, wie sie der PatientIn helfen können.

Im „Schulkoffer“ befindet sich zahlreiches Infomaterial, das der Schule für einen gewissen Zeitraum zur Verfügung gestellt wird.

Schulkoffer




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